SailOvation

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30ft.-Technologieträger
LüA: 9,00 m
Lwl: 8,92 m
Breite: 3,43 m
Tiefgang:  2,00 m
Segelfl.: 65,5 m²
Displ. 1,7 t
Bauweise: Voll-Carbon-Sprint
 
Verkaufsspezifikation:
www.sailovation.com

SailOvation
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Sailovation
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"SailOvation" wurde entworfen, um den hydro- und aerodynamischen Wirkungsgrad einer Kiel-Segelyacht so weit zu steigern, daß erstmalig Gleitfahrt nicht nur raumschots, sondern auch im Amwind-Bereich (Windeinfall vorlicher als querab) möglich wird, wie man auf dem vierten Foto von oben erkennen kann.

"SailOvation" erreicht dies durch eine extrem leichte Bauweise aus vorimprägnierten Kohlefaser-Laminaten (SPRINT®-Verfahren). Sie war damit die erste Yacht, die in Deutschland nach diesem Verfahren gebaut wurde.

Die spezielle Linienführung des Rumpfes ist auf das Ziel des Gleitens am Wind hin entwickelt worden und wurde im Strömungskanal der Fachhochschule Kiel optimiert.

Der von Marc-Oliver v. Ahlen entwickelte "X-Kiel" - eine besondere Ausführung des Canting Keel mit dahinter liegender kippbarer Schwertflosse - macht das Canting Keel-Prinzip erstmalig auch für Normalsegler bedienbar.

Weitere Besonderheiten sind der hydraulisch bedienbare Traveller mit Böenkontrolle und die Designer Inneneinrichtung, die aus Zeitgründen nicht verwirklicht werden konnte (siehe Renderings).

SailOvation zeichnet sich besonders durch die Kombination aus leichtem Handling und hohem Geschwindigkeitspotenzial aus. Im Amwind-Bereich mit Fock wurden im Gleitzustand bereits über 15 Knoten, raumschots mit Gennaker über 20 Knoten erreicht.

Allerdings war diese Yacht in ihrer Auslegung für das "Gleiten am Wind" ausdrücklich nicht für die Teilnahme an Up-and-down Regatten geeignet, z.B. weil ausschließlich Schotschienen für das Reachen, nicht aber für das Kreuzen vorgesehen waren. Nach dem erfolgreichen Beweis, daß die Rumpfgeschwindigkeit tatsächlich bis zu einem Winkel am wahren Wind von etwa 60° zu überschreiten ist, sollte SailOvation – nun im Besitz eines privaten Eigners – auf eine neue Zielsetzung hin optimiert werden.

"Sail fast – have fun" ist das Credo des Eigners. Es galt also, die Yacht für einen breitbandigeren Einsatz zu optimieren. Zu den Umbaumaßnahmen gehörte ein neuer fixer Performance-Kiel mit hohlem Edelstahlkopf und Trimmklappe, sowie der Verzicht auf den hydraulischen Traveller (Gewichtsersparnis insgesamt über 300 kg). Außerdem wurde ein Satz innen liegender Kreuzschienen für die Fock nachgerüstet.

Insgesamt ist das Schiff durch das geringere Gewicht bei Leichtwind erheblich schneller geworden, raumschots gleitet das Schiff früher an. Die Kreuzleistung entspricht jetzt einer reinen Regattayacht gleicher Größe. Die Teilnahme an Regatten nach Yardstick ist damit durchaus möglich, der Rennwert nach IMS bleibt natürlich alles andere als konkurrenzfähig. Hier muß die gesegelte Zeit das Ziel sein.